Immer wieder Russland.. ob Sommer oder Winter

Advertisements

Merkelzellkarzinom

Das Merkelzellkarzinom oder kutane neuroendokrine Karzinom der Haut ist ein sehr seltener bösartiger Hauttumor. Die Namensgebung beruht auf ultrastrukturellen Ähnlichkeiten mit den Merkel-Zellen der Oberhaut, wobei heute nicht mehr davon ausgegangen wird, dass die Merkel-Zellen die Ausgangszellen der neoplastischen Transformation darstellen.

Therapie

Die Tumoren werden mit Sicherheitsabstand chirurgisch entfernt, und es wird eine Biopsie des Wächterlymphknotens (Sentinellymphknotenbiopsie) empfohlen. Zusätzlich zur Operation sollte eine Bestrahlung des Tumorbettes und der lokoregionären Lymphabflussstation erfolgen.

Systemtherapien werden in der Regel nur bei Patienten mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (Stadium IV) als palliative Therapie eingesetzt. Neben Monotherapien mit Anthrazyklinien oder Taxanen werden auch Kombinationstherapien mit Platinderivaten und Etoposid eingesetzt. Vergleichende Studien bezüglich Wirksamkeit der verschiedenen Chemotherapieregime fehlen.[17][18]

Grundsätzlich gilt das metastasierte Merkelzellkarzinom als chemo-sensitiver Tumor mit hoher Ansprechrate in der ersten medikamentösen Behandlungslinie, allerdings ist das Therapieansprechen nur von kurzer Dauer.[19] In der zweiten Therapielinie sind die Ansprechraten bereits geringer. Daher gibt es einen hohen Bedarf an klinischen Studien, die neue Substanzen untersuchen, die zu andauerndem Therapieansprechen beim metastasierten Merkelzellkarzinom führen.

Aktuell werden PD-1/PD-L1 Inhibitoren, so genannte Checkpointinhibitoren, in dieser Entität untersucht.[20] Ende September 2017 wurde der Checkpointinhibitor Avelumab zur Behandlung des Merkelzellkarzinoms in der EU zugelassen.[21]

Die Prognose hängt sehr vom Stadium der Erkrankung ab und ist bei Tumoren in der Hals-Kopf-Region oder am Rumpf schlechter. Auch Männer und Patienten mit Immunsuppression haben schlechtere Perspektiven.[22]

Risikofaktoren

Das Merkelzellkarzinom ist häufiger bei Patienten mit einer Immunsuppression, z. B. durch hämatologischen Erkrankungen, Organtransplantationen oder AIDS und zeigt bei diesen Patienten einen aggressiveren Verlauf.

Weitere Risikofaktoren sind Alter, helle Haut, vorhergehende bösartige Tumorerkrankungen und chronische UV-Exposition.[23]

Auseinandersetzungen in Cottbus fordern Großaufgebot der Polizei

705ed1908c7badc195697014922c87e2_l

Am Dienstag wurde die Polizei gegen 19:10 Uhr durch einen Zeugen auf einen Sportplatz an der Hegelstraße gerufen, da dort zwei Gruppen an einer körperlichen Auseinandersetzung und Körperverletzungen beteiligt waren. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde an der Asylbewerberunterkunft in der Hegelstraße eine größere Personengruppe angetroffen. Dabei handelte es sich um Männer aus Tschetschenien. Auf dem Sportplatz wurde durch die Polizeikräfte eine Gruppe von etwa 15 Männern aus Afghanistan im Alter von 12 bis 28 Jahren festgestellt. Bei diesen Auseinandersetzungen erlitt ein 28-jähriger Tschetschene eine Stichverletzung im Rippenbereich. Zwei weitere Tschetschenen im Alter von 17 und 18 Jahren erlitten Prellungen und Kopfverletzungen sowie drei 19, 20 und 27 Jahre alte Afghanen Gesichtsverletzungen. Sie wurden zur medizinischen Versorgung ins CTK verbracht.

Gegen 21:45 Uhr informierte ein Mitarbeiter des Carl-Thiem-Klinikums die Polizei, da es in der Notaufnahme zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung wiederum zwischen Tschetschenen und Afghanen gekommen war. Ein Tschetschene schlug dabei mit einem Feuerlöscher gegen den Kopf eines Afghanen.

Nach 22:00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, da ein Mann am Brandenburger Platz von einer größeren Personengruppe, die mit Latten ausgerüstet war, verfolgt wurde. Diese Personengruppe wurde dem äußeren Anschein nach als syrisch beschrieben.

Wenige Minuten später wurde ein weiterer Angriff zum Nachteil eines Syrers durch acht Männer aus Afghanistan bekannt. Nach Faustschlägen und der Verwendung von Pfefferspray entwendeten die bislang unbekannten Täter den Rucksack des Geschädigten.

Auf Grund der Vielzahl von Auseinandersetzungen wurden alle verfügbaren Kräfte der Polizeidirektion Süd, der Bereitschaftspolizei und ein Polizeihubschrauber nach Cottbus beordert. Im Zuge der noch am Abend eingeleiteten Ermittlungen und der Fahndungsmaßnahmen nach den beteiligten Personen, wurden in der Nacht 26 Tschetschenen als Tatverdächtige in Polizeigewahrsam genommen.

Bereits am Sonntag hatte es körperliche Auseinandersetzungen gegeben.

Ausgangsmeldung vom 11.06.2018: Die Polizei wurde am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr zur Asylbewerberunterkunft in der Hegelstraße gerufen. Dort soll es eine Schlägerei zwischen mehreren Personen gegeben haben. Ein 28 Jahre alter Mann aus Afghanistan hatte in der Nähe Sport getrieben und kam mit entblößtem Oberkörper zurück zur Unterkunft. Dies missfiel offensichtlich mehreren Männern aus Tschetschenien, die den Mann zuerst verbal attackierten und ihn dann massiv mit Fäusten angriffen. Dabei wurde er an Kopf und Rippen getroffen. Zur Behandlung seiner Verletzungen musste er ins CTK gebracht werden. Polizeibeamte stellten drei mögliche 17, 21 und 31 Jahre alte Tatverdächtige aus Tschetschenien fest. Andere Personen waren bereits im Heim bzw. mit einem unbekannten Fahrzeug verschwunden.    

pm/red

Foto: Karstenknuth at de.wikipedia